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REWE

Als selbständiger Unternehmer den eigenen Lebensmittelmarkt leiten, als Vorgesetzter von zahlreichen Mitarbeitern Verantwortung übernehmen und eigene Entscheidungen treffen. Als neuer Inhaber führt Ralf Wollersheim mit Hilfe seiner Lebensgefährtin Julia Hindrichs als sogenannter Partnerkaufmann seit dem 2. Januar 2019 den Rewe-Markt Mitten in Merzenich. Über dem Eingang prangen noch immer die vier markanten roten Buchstaben. Hinter der Fassade hat sich jedoch viel verändert, denn bei dem REWE Markt handelt es sich seit Jahresbeginn nicht mehr um eine Zweigniederlassung des großen Kölner Konzerns, der REWE Group, sondern um ein selbstständig geführtes Kleinunternehmen, welches noch in den Kinderschuhen steckt und sich als solches auch erstmal bewähren muss.

Die Vorteile einer Genossenschaft und Gemeindeleben verbinden

Die REWE Group wurde 1927 als genossenschaftliche Gesellschaft gegründet und diese Wurzeln prägen der Leitbild des zweitgrößten deutschen Lebensmitteleinzelhändlers bis heute. Als starke Gemeinschaft steht REWE (Revisionsverband der Westkauf-Genossenschaften) für Sicherheit und Kontinuität, aber auch für die gezielte Förderung eines jeden Einzelnen. Mehr als 1.100 der insgesamt rund 3.300 REWE Märkte in Deutschland werden von selbständigen Partnerkaufleuten geführt.

Nach einer bereits langjährigen Karriere innerhalb des Rewe-Konzerns sehen Ralf Wollersheim und Julia Hindrichs ihr Engagement im Merzenicher Rewe-Markt als neue Chance und Herausforderung. Dabei haben Sie sich ganz bewusst für ländlich gelegenen Markt entscheiden. „Wir beide sind ländlich aufgewachsen und empfinden das Leben außerhalb der Stadt als stressfreier und entspannter, wir wohnen in einem Kölner Vorort, fernab der Hektik in der Großstadt, aber dennoch zentral gelegen."

Neben der Struktur sind die beiden Unternehmer vor allem auch vom Gemeinschaftssinn und dem Vereinsleben in der Gemeinde begeistert. Schützen- und Maigesellschaft oder Sportvereinen, Herr Wollersheim und Frau Hindrichs sind selbst mit Vereinen groß geworden und sehen ihr Engagement als Unternehmer für die Merzenicher Vereine als selbstverständlich an. „Natürlich möchten wir uns ebenfalls für das Gemeindeleben und die Vereine in der Gemeinde Merzenich engagieren.“ Das Gleiche gilt auch für die Schulen und Kindergärten, für die sich ebenso wie ihr Vorgänger bemühen möchten.

Die Lebensmittelversorgung darf sich nicht weiter von den Menschen entfernen

Ziel der Marktbetreiber ist es, im Zentrum von Merzenich keinen anonymen Supermarkt zu führen, sondern Ihre Merzenicher Kunden kennenzulernen und Ihnen auch mit Sortimentsveränderungen und kleineren Veränderungen hilfreich zur Seite stehen. Ein Geschäft mitten in einem Wohnort zu eröffnen, stellt auch ein Risiko dar. Insbesondere, wenn die Parkplatzsituation begrenzt ist. Viele Menschen kaufen dann lieber in Discountern am Ortsrand ein, da diese bequem mit dem PKW zu erreichen sind. Hier kommt uns die Standortpolitik der Gemeinde sehr entgegen, die u.a. mit dem Erhalt der Postfiliale oder der Einführung des Merzenicher Dorfmarktes, der zurzeit alle 14 Tage stattfindet, zur Revitalisierung der Ortsmitte beigetragen hat. Die Bürgerinnen und Bürger möchten gerne in angenehmer Atmosphäre mit kompetenter Beratung einkaufen und ins Gespräch kommen. Der Einzelhandel hat genau hier viel zu bieten.

Ein weiterer Erfolgsfaktor liegt im Sortiment. So wurden seit Jahresanfang unter anderem bereits über 500 neuen Artikeln in das Sortiment aufgenommen. „Der Handel ist ein stetiger Wandel, es gibt immer wieder neue Produkte, die auch den Weg zu uns und somit in unsere Regale finden, sicherlich ist da die ein oder andere Veränderung der Warenpräsentation notwendig“, betont Kaufmann Wollersheim. „Natürlich kam für den eine oder anderen alles auf einmal und zu schnell, jedoch möchten wir jeder Zielgruppe gerecht werden und sind zuletzt stolz Ihnen ein erweitertes Sortiment bieten zu können schließlich müssen wir auch mit der Konkurrenz mithalten“, ergänzt Julia Hindrichs.
 
Und für die Zukunft, was sind Ihre Pläne?

"Wir haben viele Ideen. So befindet sich seit ein paar Tagen beispielsweise an der Kasse ein Briefkasten, in den unsere Kunden ihre Leergut Bons spenden können. Der Erlös kommt dann, nach Absprache mit dem Bürgermeister, Projekten in der Gemeinde zugute. Auch unser Markt wird das eigene Leergut spenden und auch das, was wir leider zunehmend in vermeintlich bewusstlos entsorgtem "Müll", der zunehmend unseren Leergutannahmeraum verunreinigt, finden."

Gehört die neue Bäckerei dazu?

„Wir haben viele Ideen“, meint Herr Wollersheim. „Der Wechsel der Bäckerei war aber reiner Zufall“, erklärt er. „Es stand regulär die Frage der Vermietung an und es ergab sich in dem Zusammenhang.“ Aber er freut sich auf das neu gestaltete Lokal mit seinen frischen Backwaren und angeschlossenem Cafébereich. Ebenso gespannt ist er auf die Zukunft seines REWE-Marktes. Zudem er bereits so viel verraten mag: „Wir konnten ein engagiertes Team erfahrener Mitarbeiter übernehmen. Wir möchten gemeinsam mit ihnen den großen und kleinen Wünschen unserer Kunden nachkommen und für sie unter anderem das Angebot des ständigen Sortiments erweitern und durch mehr ländliche und saisonale Produkte ergänzen.

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