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Gemeinde Merzenich

Aktuelles Grußwort des Bürgermeisters

Grußwort vom 26. Januar 2024

Liebe Bürgerinnen und Bürger,

Mit dem – historischen - Rückerwerb von Morschenich-Alt läuten wir eine neue Ära des Strukturwandels ein. Als erste Kommune in Deutschland werden wir einen ursprünglich vom Abbau bedrohten Ort revitalisieren. Um dies zu bewältigen, brauchen wir nicht nur einen langen Atem, sondern auch Expertinnen und Experten, Partnerschaften sowie Unterstützung, vor allen Dingen von der Landes- und Bezirksregierung. Der erste, rund 90 Millionen Euro schwere Förderantrag ist im Merzenicher Rathaus persönlich an Regierungspräsident Dr. Thomas Wilk überreicht worden. Ich bedanke mich bei Dr. Thomas Wilk für seinen Besuch hier bei uns in der Gemeinde. Dies ist ein Zeichen der Wertschätzung für den vor uns liegenden Weg mit all seinen Herausforderungen und Chancen. Parallel zur Evolution des Tagebaus Hambach ist die Revitalisierung von Morschenich-Alt die wohl bedeutendste Maßnahme des Transformationsprozesses im gesamten Rheinischen Revier!

Kinderfeuerwehr

Mit der Gründung einer Kinderfeuerwehr geben wir den Rettern von morgen nun die Möglichkeit, spielerisch reinzuschnuppern in den Alltag der Feuerwehrarbeit. Das Angebot richtet sich an Kinder im Alter von 6 bis 12 Jahren, die in drei Gruppen von insgesamt 10 Ehrenamtlichen betreut werden. Die Bereitschaft aus der Verwaltung und aus der Freiwilligen Feuerwehr, mitzuhelfen, ist wieder erfreulich hoch. Der Betrieb einer Kinderfeuerwehr ist sehr zeitintensiv, daher gilt mein besonderer Dank dem Betreuerteam, welches dieses Projekt ehrenamtlich und unentgeltlich durchführt. Das Bürgewaldzentrum in Morschenich-Neu ist mit seinem Anschluss an die örtliche Löschgruppe ein idealer Schulungs- und Lernort.

Landwirtschaft

Um wettbewerbsfähig im europäischen Markt zu bleiben, sind unsere landwirtschaftlichen Betriebe auf Unterstützung durch den Staat angewiesen. Ohne Subventionen wären regionale Produkte im Preisvergleich erheblich teurer als Importe, was nicht im Sinne der Nachhaltigkeit und auch des Klimaschutzes ist. Landwirte sind außerdem mit immer größeren Herausforderungen durch den Klimawandel konfrontiert – sowohl was die Auswirkungen durch Extremwetter angeht, aber auch durch Auflagen aus Brüssel. Es ist schade, dass populistische Trittbrettfahrer mit ihrer demokratiefeindlichen Haltung die friedlichen Demonstrationen für ihre Zwecke missbrauchten und mit Hass, Zwietracht und Aggression den sachlichen Diskurs störten. Ich betrachte den gesellschaftlichen und politischen Wandel mit Sorge. Wir sollten uns auf die Grundwerte unserer Verfassung besinnen. Die dort verankerten Grundsätze sind ein hohes Gut und sollten nicht aufs Spiel gesetzt werden. Dafür muss aber auch jeder einen aktiven Beitrag zum gesellschaftlichen Zusammenhalt leisten.

Dankeschön

Danke zu sagen, auch wenn es um Selbstverständlichkeiten geht, hat noch keinem geschadet. Im Gegenteil, es steigert das Selbstwertgefühl in einer immer roher zu werdenden Gesellschaft. Die Sozialen Medien sind in diesem Kontext Fluch und Segen, denn sie geben auch den chronisch Undankbaren die Möglichkeit, schlechte Stimmung zu verbreiten und wertschätzende Beiträge zu demolieren. In welcher Gesellschaft leben wir, wo Menschen dafür kritisiert werden, wenn sie Danke sagen? Auch ein Handwerker oder eine Handwerkerin freuen sich, wenn man ihre Arbeit wertschätzt, obwohl sie dafür bezahlt werden.

Bleiben Sie gesund und hoffnungsvoll!

Ihr Bürgermeister

Georg Gelhausen

Herr Bürgermeister Georg Gelhausen

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