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Gemeinde Merzenich

Oliver Krischer besucht den Ort der Zukunft

Georg Gelhausen, Bodo Middeldorf (Geschäftsführer der Zukunftsagentur Rheinisches Revier), Boris Linden (Geschäftsführer der Neuland Hambach GmbH) sowie die Strukturwandelmanager Anna Hecker und Lennart Schminnes trafen sich jetzt mit Staatssekretär Oliver Krischer in Morschenich-Alt.

Nicht erst seit der Leitentscheidung des Bundes zum Stopp des Tagebaus Hambach setzt sich Bürgermeister Georg Gelhausen für eine Weiterentwicklung von Morschenich-Alt ein. Als „Ort der Zukunft“ mit zahlreichen innovativen Projekten soll das einst vom Abriss bedrohte Dorf zum symbolischen Zentrum des Strukturwandels werden. Gemeinsam mit der  Zukunftsagentur Rheinisches Revier (Öffnet in einem neuen Tab), der  Neuland Hambach GmbH (Öffnet in einem neuen Tab), dem  Landschaftsverband Rheinland (Öffnet in einem neuen Tab), dem  Forschungszentrum Jülich (Öffnet in einem neuen Tab) und natürlich auch dem Eigentümer RWE werden Möglichkeiten zur weiteren Nutzung erörtert und analysiert. Mithilfe der seit Januar bei der Gemeinde Merzenich tätigen Strukturwandelmanager Anna Hecker und Lennart Schminnes konnten verschiedene Leitideen und Visionen zu Papier gebracht werden. Unter anderem soll sich Morschenich-Alt als Entwicklungs- und Lernraum zur Zukunftsregion Agrar & Klima etablieren und Standort sein für innovative Start-Ups, Unternehmen sowie Forschungs- und Bildungseinrichtungen.

Unterstützung für diese ambitionierten Pläne soll dabei auch nach dem politischen Wechsel weiterhin aus Berlin kommen. Aus diesem Grund hatten sich Georg Gelhausen, Bodo Middeldorf (Geschäftsführer der Zukunftsagentur Rheinisches Revier), Boris Linden (Geschäftsführer der Neuland Hambach GmbH) sowie die Strukturwandelmanager Anna Hecker und Lennart Schminnes jetzt mit dem aus Düren stammenden parlamentarischen Staatssekretär beim Bundesminister für Wirtschaft und Klimaschutz,  Oliver Krischer (Öffnet in einem neuen Tab), vor Ort getroffen. In den Räumlichkeiten der ehemaligen Kita, die aktuell genutzt wird von der Flüchtlingsarbeit der Gemeinde, überreichte man dem Bundestagsabgeordneten das „Strategiepapier – Leitideen und Visionen für den Ort der Zukunft“.

Oliver Krischer zeigte sich angetan von der kreativen Energie, die man hier entwickelt: „Ich bin absolut dafür, dort, wo es möglich ist, Strukturen zu erhalten, vorhandene Ressourcen zu nutzen und eine energieautarke Versorgung zu etablieren. Ich unterstütze hier, wo es für mich möglich ist!“ Bürgermeister Georg Gelhausen betonte, dass man zwar nicht alles erhalten könne, jedoch orientiere man sich an dem Prinzip „Bauen im Bestand“, um auch ein Stück weit das kulturelle Erbe des Ortes zu bewahren: „Morschenich-Alt und der Hambacher Forst sind Symbole für den frühzeitigen Ausstieg aus der Braunkohle. Nun wollen wir innovative Konzepte auf den Weg bringen und unserer Sonderrolle in der Modellregion gerecht werden.“

Wo die Reise hingehen kann, davon konnte sich Krischer nur einen Steinwurf entfernt ein Bild machen. Die im Herbst 2021 in Betrieb gegangene Agri-PV Forschungs- und Demonstrationsanlage am Ortseingang ist ein Leuchtturmprojekt im Bioökonomierevier. Das Prinzip ist denkbar einfach, aber höchst effektiv: biobasierte, nachhaltige Innovationen sollen für neue, regionale Wertschöpfungsketten und Geschäftsmodelle sorgen und das Rheinische Revier zu einer Modellregion für Bioökonomie machen. Der Ort selbst befindet sich noch bis 2024 im Umsiedlungsstatus, hier könnten also frühestens 2025 sichtbare Projekte umgesetzt werden.


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