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Gemeinde Merzenich

LVR-Projekt Morschenich-Alt jetzt online

Das Denkmal-Analyse-Projekt des LVR ist nun auch online verfügbar. Auf über 110 Seiten erfährt man einiges über den "Ort der Zukunft".

Denkmalpfleger und Wissenschaftler des LVR hatten im Februar 2021 mit einer sogenannten „denkmalpflegerischen Analyse zur Dorferneuerung von Ortschaft Morschenich-Alt“ begonnen, initiiert vom LVR-Amt für Denkmalpflege. Unter dem Motto „Denkmalpflege als Motor für die neue Ortsentwicklung“ sollen die Möglichkeiten einer Neugestaltung und Fortentwicklung analysiert werden unter dem Aspekt der historischen Bausubstanz und Infrastruktur des Ortes.

Das LVR-Amt für Denkmalpflege im Rheinland hat während des Frühjahrs und Sommers die geschichtlichen Spuren im Ort erfasst und die historischen, Morschenich heute noch prägenden Bauten, Räume und Strukturen herausgearbeitet. Dafür waren Architekturhistoriker Philipp F. Huntscha und Volontär Fabian Kröning regelmäßig vor Ort und bildeten die Grundlage für weitere Schritte.

Die Ergebnisse der denkmalpflegerischen Analyse zur Dorferneuerung von Morschenich-Alt haben Philipp F. Huntscha und Florian Kröning im Beisein von Bürgermeister Georg Gelhausen und der Landeskonservatorin des Landschaftsverbandes Rheinland, Dr. Andrea Pufke, im Rahmen einer Vortragsveranstaltung Ende Oktober in der Kirche in Morschenich-Alt vorgestellt. Mittlerweile ist das über 110 Seiten starke Werk auch online verfügbar und über den Link  https://denkmalpflege.lvr.de/de/aufgaben/dokumentation_1/projekte_2/projekte_3.html (Öffnet in einem neuen Tab) abrufbar.

Die Analyse umfasst

-          Die geschichtlichen Spuren im Ortsbild

-          Die naturräumliche Lage und Siedlungsgeschichte

-          Historische/gegenwärtige Dorfstruktur

-          Prägende Räume und Bauten des historischen Ortsbildes

Die Untersuchungen des LVR belegen, dass die profanierte Morschenicher Kirche St. Lambertus immer wieder Ausgangspunkt für die Entwicklung und den Siedlungsprozess dieser Ortslage war. Deshalb soll die Kirche auch künftig ein Ort der Begegnung, Bildung und Kultur sein und einen Raum für den anstehenden Transformationsprozess bieten.

Das gesamte Projekt wird unter dem Titel „Kirchturmdenken“ gefördert im Rahmen des Programmes „Kultur in ländlichen Räumen“ von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM). Die Mittel stammen aus dem Bundesprogramm „Ländliche Entwicklung (BULE) des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft. Trägerin des Programms und für seine Umsetzung verantwortlich ist die Wilder Sense TraFo gGmbH.

LVR-Amt für Denkmalpflege im Rheinland
Abteilung Dokumentation, Team Bauforschung

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