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Gemeinde Merzenich

Kleine CO2-Ampeln in der KGS Merzenich im Einsatz

Drei kleine Messgeräte, sogenannte CO2-Ampeln, sind jetzt zu Testzwecken in der KGS Merzenich im Einsatz. Sie sorgen für ein besseres Raumklima und ein neues Sicherheitsgefühl.

Lüften, das weiß man nicht erst seit gestern, ist das A&O für ein gesundes Raumklima. Gerade in Zeiten der Pandemie gehört das gezielte Öffnen von Fenstern – vor allen Dingen in Schulklassen - zur täglichen Routine. Doch wie lüftet man einen Klassenraum, ohne dass Schüler und Lehrpersonal ständig frieren müssen? Diese Frage kann nun dank eines kleinen Gerätes ganz einfach beantwortet werden. Mit der sogenannten CO2-Ampel haben Lehrerinnen und Lehrer die Möglichkeit, Luftfeuchtigkeit, Temperatur und den CO2-Gehalt in einem Raum zu messen und je nach Anzeige – grün, orange, rot - entsprechende Maßnahmen zu ergreifen.

Drei dieser Messgeräte wurden jetzt von den Stadtwerken Düren der Gemeinde Merzenich zu Testzwecken in der KGS Merzenich am Weinberg zur Verfügung gestellt, zwei weitere Geräte kommen möglicherweise in der Grundschule in Golzheim zum Einsatz. Bürgermeister Georg Gelhausen und Andreas Isecke vom Gebäudemanagement der Gemeinde Merzenich ließen sich nun vor Ort an der KGS Merzenich von Schulleiter Peer Lübbe, Lehrerin Stephanie Quast und Cord Meyer, Geschäftsführer der SWD-Tochter Leitungspartner, vom Nutzen der CO2-Ampeln überzeugen.

„Wir haben viel experimentiert und verschiedene Szenarien erprobt. Wichtig war für uns die Erkenntnis, dass man die Fenster nicht während des gesamten Unterrichts geöffnet haben muss. Das Lüften vor Unterrichtsbeginn und in den Pausen spielt dabei eine große Rolle“, so Stephanie Quast. Und Peer Lübbe ergänzt: „Unsere Klassenräume sind glücklicherweise mit Oberlichtern ausgestattet. Hält man sie geöffnet, bleibt die Ampel fast permanent auf Grün.“ Außerdem fand man heraus, dass auch geöffnete Türen eine nicht unwesentliche Rolle für das Raumklima spielen. Stephanie Quast: „Wenn morgens 30 Minuten gelüftet wird, springt die Ampel bei geschlossenen Fenstern und geöffneter Türe nach etwa 1 Stunde auf gelb.“

Leitungspartner-Geschäftsführer Cord Meyer überrascht diese Ergebnisse nicht: „Das deckt sich mit unseren Erfahrungen an den Dürener Gymnasien, die die Stadt Düren schon mit unserenCO2-Ampeln ausstatten konnte. Nicht permanentes, sondern gezieltes Lüften sorgt für ein sicheres Raumklima! Das kann das Gebäudemanagement der Stadt Düren Dank der Ampeln nun jederzeit prüfen, mittels digitaler Anbindung.“ Wurde kurz vor dem Wochenende vielleicht ein Fenster nicht geschlossen, so kann dies durch die empfindlichen Sensoren der CO2-Ampel schnell festgestellt werden.

Für Bürgermeister Georg Gelhausen sind die sowohl stationär als auch mobil einsetzbaren Geräte dadurch nicht nur eine enorme Hilfestellung für das Lehrpersonal, sondern auch eine Aufwertung des Gebäudemanagements: „Vorher gab es praktisch nur gefühlte Anhaltspunkte über die Qualität der Atemluft und der Temperatur in der Schule. Jetzt haben wir das Raumklima jederzeit im Blick und können gezielt, effizient und schnell reagieren.“

Herr Andreas Isecke

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