Geschichts-
und Heimatverein
Merzenich
e.V.
Bergstraße
1, 52399 Merzenich
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Museum

Das Kernhaus des Museums wurde um 1686 gebaut. Dies
wird belegt durch eine Inschrift im Türsturz, der vom Eingang zum Wohnzimmer
führt. Sie lautet:
MRA IHS LSP
Mathias
Schop und Catharina
Thielen Ee 1686 16. Jan.
Bis 1833 wurde das Kernhaus von Mensch und Kleintier
bewohnt, bis ab 1880 die Stallungen und Nebenräume nacheinander dazu errichtet
wurden.
Heinrich Engelen, geboren am 28.05.1833, und seine
Frau Franziska hatten zuerst das Recht auf den Namen "Engelen Vierseithof
in Merzenich". Bis 1957 wurde hier Landwirtschaft betrieben mit 2 Ochsen,
die später durch Pferde ersetzt wurden, mit Kühen, Hühnern, Rindern und
Schweinen.
Die Hofbewohner waren zu dieser Zeit
Katharina Engelen mit Sohn
Heinrich und Tochter Elisabeth.
Im Jahr 1983 verstarb die letzte Besitzerin Elisabeth
Engelen, die bis zuletzt hier im Hof wohnte. Eine Erbengemeinschaft übernahm
den Hof.
Im Januar 1984 nahmen Mitglieder des Geschichts- und
Heimatvereins Merzenich Kontakte zu der Erbengemeinschaft Engelen, der
Gemeindeverwaltung, den Gemeinderat in Merzenich und dem Landschaftsverband
Rheinland auf, um die Hofanlage Engelen in die Denkmalliste aufnehmen zu
lassen, was dann auch am 16.02.1984 geschah.
Durch Verhandlungen mir der Erbengemeinschaft erwarb
die Gemeinde diese Hofanlage am 11. März 1986. Am 15. März 1986 begann man mit
den Aufräumungsarbeiten und dem Abbruch der Hofanlage. Der Geschichts- und
Heimatverein hatte sich zum Ziel gesetzt, ein Museum daraus entstehen zu
lassen. Mit viel Mühe und großen Anstrengungen wurde bald daraus das Heimatmuseum
Merzenich. Am 12. November 1986 wurde im Beisein der Verwaltung und des Rates
eine Urkunde über einem Türsturz im Haus eingemauert. Am 05. Juni 1988 übergab
die Gemeinde das Museum an die Öffentlichkeit und den Geschichts- und
Heimatverein.
Der Landschaftsverband Rheinland verlieh an
Mitglieder des Geschichts- und Heimatvereins am 12. September 1989 den
Rheinlandtaler.
